
|
"Eine geniale
Gegend zum Joggen"
Viele LAUF10!-Teilnehmer trainieren in speziellen LAUF10!-Treffs, die von weit über 100 bayerischen Sportvereinen angeboten werden, andere trainieren individuell für sich. Etwa 10 Kilometer sind kürzlich einige Teilnehmer der BR-Aktion sowie Mitglieder des Dorfener Skiclubs durch das Isental westlich von Dorfen gelaufen - unter anderem genau dort, wo nach den Plänen des Dorfener Stadtrates eine Ortsumgehung (Ortsumfahrung B15) gebaut werden soll. BR-Sportmoderator Tom Meiler und ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks haben die Läufer begleitet und zeigten sich von der reizvollen Landschaft des Isentales, vom Dorfener Umland und dem Naturdenkmal Birkenallee überaus begeistert. Die "Abendschau" hat am vergangenen Mittwoch darüber berichtet. Die Dorfener Gegend wird darin als "geniale Gegend zum Joggen beschrieben" Hier der Link zum Fernsehbericht in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens: LAUF10! Training mit Tom |
|
Planfeststellungsverfahren A 94 Abschnitt Dorfen- Heldenstein 30.04.2011 - Die Unterlagen für die dritte Planänderung – bestehend aus Zeichnungen und Erläuterungen – liegen in der Zeit vom 4.5.2011 bis 6.6.2011 zur Einsicht im Dorfener Rathaus (Rathausplatz 2, Bauamt, Zi. 12 + 13) aus. Weitere Infos dazu auf den Seiten der Stadt Dorfen (www.dorfen.de) Planfeststellung
nach §§17 ff. FStrG i. V. m. Art. 72 ff. BayVwVfG für das Vorhaben A 94
München - Pocking; Abschnitt Dorfen Heldenstein; Quelle: www.dorfen.de |
|
Klagen gegen zweiten Bauabschnitt der Isental-Autobahn (A94) erfolglos - vollständige Urteilsgründe liegen nun vor Mit Urteilen vom 24.
November 2010 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die Klagen
gegen den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern vom
3. Dezember 2009 für den Abschnitt Pastetten-Dorfen der geplante Autobahntrasse
der A 94 durch das Isental abgewiesen. Link zur Presseerklärung
bzw. vorläufigen Urteilsbegründung vom 24.11.2010: http://www.vgh.bayern.de/BayVGH/documents/20101124_A94_1.pdf |
|
"Wenn unser Naturgebiet kaputt gemacht wird, dann ist Dorfen für mich gestorben - dann ziehe ich in den Bayerischen Wald!" Cleo Kretschmer feierte
kürzlich ihren 60 Geburtstag. Die seit längerem in Dorfen wohnende
Schauspielerin, Drehbuch- und Romanautorin wurde in den 70er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts insbesondere durch die Filme des Kultregisseurs
Klaus Lemke bekannt und berühmt. Im Jahr 1998 erlitt Cleo Maria Kretschmer
eine schwere Gehirnblutung von der sie mittlerweile wieder vollständig
genesen ist. Anläßlich ihres 60.Geburtstages führte die
Süddeutschen Zeitung ein Gespräch mit ihr. SZ: Sie werden heute 60 Jahre alt. Wollen Sie Ihren Lebensabend in Dorfen verbringen oder könnten Sie es sich vorstellen, noch einmal wegzuziehen? Kretschmer: Da mache ich gar keine Pläne. Aber ich kann mir vorstellen zu bleiben, solange Dorfen so bleibt, wie es ist, meine Nachbarn nicht wegziehen und die Autobahn nicht gebaut wird. SZ: Im November hat der Bayrische Verwaltungsgerichtshof grünes Licht für den Bau der Isental-Autobahn gegeben. Wie stehen Sie zu dem Projekt? Kretschmer: Wenn unser Naturgebiet kaputt gemacht wird, dann ist Dorfen für mich gestorben - dann ziehe ich in den Bayerischen Wald! Aber die Dorfener kämpfen ja schon seit 25 Jahren gegen diese Autobahn. Die sind so rebellisch hier, ich glaube, die würden das Ganze über Nacht in die Luft sprengen - mit Recht! SZ: Sie pflegen ein inniges Verhältnis zur Natur. Genießen Sie die ländliche Umgebung rund um Dorfen? Kretschmer: Wenn das Wetter schön ist, gehe ich spazieren oder fahre Radl. Es gibt ein paar ganz tolle Strecken: zum Beispiel von der Mehlmühle aus in Richtung Wasentegernbach. Sie läuft durch ein Naturschutzgebiet, da begegnet man sogar Ottern, Fasanen und Rebhühnern. Sonst trifft man höchstens auf Bauern, die dort arbeiten. Im Sommer nehme ich mir eine Decke unter den Arm, packe ein Buch ein und lege mich unter ein Bäumchen in den Schatten und verbringe dort den ganzen Nachmittag. Schon in meiner Kindheit war ich viel in der Natur - im Bayerischen Wald. Das vollständige
SZ-Interview findet man im Internet unter: |
|
Bundesregierung beantwortet "Kleine Anfrage" - für eine Ortsumfahrung der B15 im Bereich Dorfen gibt es keinen Bedarf ! Einige Abgeordnete der SPD Fraktion im Deutschen Bundestag haben kürzlich eine sogenannte "Kleine Anfrage" zum "Sachstand wichtiger Verkehrsprojekte in Bayern" an die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung gestellt. Neben ein paar Fragen zum geplanten Bau der A94 im Bereich Dorfen (Fragen 74 bis 76) erkundigten sich die Bundestagsabgeordneten auch wie die Bundesregierung "zu den Plänen einer Ortsumfahrung der B 15 im Bereich Dorfen" stehe und wie der aktuelle Planungsstand sei (Frage 99). Dieser Punkt der "Kleinen Anfrage" wurde wie nun wie folgt beantwortet: "Eine Ortsumfahrung Dorfen im Zuge der B 15 ist aktuell nicht Gegenstand der Bedarfsplanung." Die elektronischen Vorabfassung der Antwort der Bundesregierung auf die "Kleine Anfrage" der Abgeordneten Michael Groß, Martin Burkert, Klaus Barthel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD – Drucksache 17/3581 – Sachstand wichtiger Verkehrsprojekte für Bayern (beantwortet namens der Bundesregierung mit dem Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 6. Dezember 2010) kann über folgende Link über das Internet heruntergeladen werden: |
|
"Nimm mich mit"
Mitfahraktion der Stadt Dorfen gestartet Damit sollen einerseits Mitfahrgelegenheiten für die nicht mobilen Bürger geschaffen und anderseits der innerörtliche Verkehr gemindert werden. Autofahrer, die bereit sind, einen oder mehrere Mitbürger mitzunehmen, erkennt man an einem roten Punkt an der Autoscheibe. Dazu soll es im Gemeindebereich ein Netz fester Haltepunkte geben, die ebenfalls durch den roten Punkt gekennzeichnet sind. Autofahrer, die an der Aktion teilzunehmen wollen, können sich bei Frau Petrik vom Verkehrsamt der Stadt Dorfen registrieren lassen und erhalten dort einen roten Punkt mit der Aufschrift „Nimm mich mit“. Alle Mitfahrer sind über die Haftpflichtversicherung für KFZ- Insassen versichert. |
|
Dem Aufruf der Stadt an die Autofahrer, sich an der Aktion "Nimm mich mit" zu beteiligen, sind bislang leider erst sieben Personen gefolgt. Die Stadt will im Januar die Aktion dennoch starten. In Absprache mit der Polizei wurden bereits mehrere Haltepunkte festgelegt. In Dorfen sind das fünf Stationen: Bahnhof, Marienplatz, Friedhof, Ärztehaus und bei den Einkaufsmärkten an der Galgenwiese. An den dortigen Bushaltestellen werden jeweils die Schilder mit dem roten Punkt montiert. Dort können die Bürger auf die Bürger-Taxis warten. Weitere Stationen sollen noch in Eibach, Grüntegernbach, Wasentegernbach, Schwindkirchen, Oberdorfen, Esterndorf, Watzling und Landersdorf, an den jeweiligen Bushaltestellen installiert werden. Der Grund für den ÜWG-Antrag zum Bürger-Taxi, so Achim Steiger (Fraktionssprecher der ÜWG-Stadtratsfraktion), ist die im Rahmen der vorliegenden Gutachten zur Ortsumfahrung festgestellte Menge des Binnenverkehrs innerhalb Dorfens, der wohl auch durch eine Ortsumfahrung kaum abnehmen würde. Die ÜWG ist daher der Auffassung, dass Mittel und Wege gefunden werden müssen, diesen Binnenverkehr zu reduzieren und nicht lediglich der Bau einer Ortsumfahrung geprüft werden darf. "Ich bin mir bewußt", so Steiger, "dass diese Aktion den Individualverkehr in Dorfen nur teilweise reduzieren kann. Aber dies hängt einerseits auch von der Teilnehmerzahl ab und andererseits kann es vielleicht auch ein Anstoß zum Nachdenken über weitere Möglichkeiten der Verkehrsreduzierung in Dorfen sein." (fl) ÜWG glaubt an Erfolg von Bürger-Taxis (Münchner Merkur / Dorfener Anzeiger vom 17.12.2010) Bürger-Taxi per Anhalter (www.taxi-heute.de vom 14.12.2010) Nur sieben Autofahrer wollen Bürger-Taxi sein (Münchner Merkur / Erdinger Anzeiger vom 10.12.2010) "Nimm mich mit" Mitfahraktion der Stadt Dorfen (www.dorfen.de vom 11.11.2010) Dorfen soll Bürger-Taxis bekommen (Münchner Merkur / Dorfener Anzeiger vom 08.11.2010) |
|
Stadt Dorfen stellt
Informationen über die geplante "Ortsumfahrung für die
B15" ins Internet Quelle und Link: www. dorfen.de bzw. http://www.dorfen.de/ortsumfahrung-b15/ortsumfahrung-b15 |
| GAL-Stadträtin
stellt "Newsletter" zum Thema Ortsumgehung ins Netz Auch eine gute Möglichkeit sich über die öffentlichen Diskussionen und Abstimmungen des Dorfener Stadtrates zum Thema Ortumfahrung Dorfen West zu informieren, sind die Newsletter der GAL-Stadträtin Dr. Dorette Sprengel. Die Links dazu findet man auf der Homepage der Dorfener Grünen. |
|
Film über die A94: "Rettet das Isental - Schluss mit der Heuchelei im Naturschutz" Der renomierte Dorfener Naturfilmer Jan Haft (nautilusfilm) hat für die Gregor Louisoder Umweltstiftung einen Film über das Isental und den Kampf der A94-Gegner gegen die Isentalautobahn gedreht. Für Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung in München, „zeigt der Film in beeindruckender Weise, dass es die oft erwähnte Bewahrung der Schöpfung und eine nachhaltige Politik in der Realität wie der bayerischen Verkehrspolitik nicht gibt“. Der Film soll Mut machen, für die Schöpfung einzutreten. Im Film "Isentalautobahn A 94 - Natur, Kultur, Widerstand“ wird insbesondere die Zerstörung des Isentals durch die Isentalautobahn thematisiert. Da in diesem Film viele Aufnahmen im Isental westlich von Dorfen ("Broadwies", Fürmetz, ...) gedreht wurden, zeigt der Film aber auch den wunderschönen Teil des Isentals, der durch den Bau der geplanten "Ortsumfahrung Dorfen West" zerstört bzw. verschandelt werden würde. Auch hier sollte das Statement des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer aus seiner Regierungserklärung gelten: „Nachhaltig handeln heißt, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und nicht zu verzehren. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig.“ und „Bayern soll auch in der Zukunft Vorreiter sein bei der Bewahrung der Schöpfung“ Link zum Kurzfilm „Isentalautobahn– Natur, Kultur, Widerstand“ der Gregor Louisoder Stiftung (.wmv) Link zu den Infos zum Kurzfilm „Isentalautobahn– Natur, Kultur, Widerstand“ (.pdf) |